Zu starke Monatsblutungen -
Gebärmutter entfernen?

Bis vor wenigen Jahren, hatten Frauen mit zu starken Menstruationsblutungen wenig Alternativen. Versagte nämlich eine Hormontherapie oder blieb der Erfolg einer Curettage (Gebärmutterausschabung) aus, so hiess die Alternative grob gesagt: Wechseljahre abwarten oder Gebärmutter entfernen.
Seit wenigen Jahren nun stehen neue Alternativen zur Verfügung.

 

Die Hormonspirale

Mit der Hormonspirale Mirena® kann einerseits verhütet und gleichzeitig die Blutungsstärke reduziert werden.
Seit Mitte 2001 ist der Einsatz von Mirena
® bei Blutungsstörungen kassenzulässig (nicht aber wenn sie zu Verhütungszwecken gebraucht wird).

 

Die Endometriumablation

Unter diesem Ausdruck können verschiedene Verfahren zusammengefasst werden, welche dazu dienen, die Gebärmutterschleimhaut zu zerstören. Dadurch wird die Schleimhaut nicht jeden Monat neu aufgebaut und die Blutungen bleiben aus oder sind zumindest deutlich abgeschwächt. Ein Eingriff in den normalen Hormonhaushalt der Frau erfolgt hierbei nicht.
Diese Eingriffe sind klein (wie eine Curettage) und erfolgen in der Regel ambulant in einer Kurznarkose oder Regionalanästhesie.

Diese Operationen sind bei entsprechender Indikation kassenpflichtig. Zu diesen Verfahren gehören unter anderen folgende thermische Methoden:

 

 

Die Ballonmethode

Zu diesen Methoden gehören das Cavatherm® sowie das abgebildete ThermaChoice®-Gerät, welches wir an der Adus-Klinik in Dielsdorf verwenden. Hierbei wird ein Ballon in die Gebärmutter eingeführt und mit einer Flüssigkeit gefüllt. Diese Flüssigkeit wird aufgeheizt, was zu einer Zerstörung der Schleimhaut führt.

 

 

Die Lasermethode

Abgebildet das Elitt®-Gerät. Das Verfahren ist ähnlich wie bei der Ballonmethode. Es wird ein Stab in die Gebärmutterhöhle eingeführt und entfltet. Dieser erzeugt ein Laserfeld, welches durch Hitze die umliegende Schleimhaut kontrolliert zersört.